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Erziehungsberatung und Familienberatung
Diagnostik & Therapie |
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Diagnostik und Therapie für Ihr Kind
Sie suchen für Ihr Kind eine psychologische Untersuchung
(Diagnostik)?
Das Ergebnis einer psychologischen Diagnostik empfiehlt
eine spezielle Einzeltherapie oder
eine Gruppentherapie?
Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.
Psychologische Diagnostik ist keine Geheimniskrämerei! Die
Untersuchungen helfen, die geistige Entwicklung, Leistungsprobleme,
seelische Belastungen oder Verhaltensauffälligkeiten Ihres
Kindes einzuschätzen und daraus erforderliche Hilfen zu entwickeln.
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Was wird in der psychologischen Untersuchung gemacht?
Zur psychologischen Untersuchung gehört :
- ein vorausgehendes Gespräch mit Ihnen als Eltern und mit
Ihrem Kind, um Ihre Fragen und die Vorgeschichte zu klären.
- die eigentliche Untersuchung, bei der je nach Fragestellung
verschiedene Testverfahren eingesetzt werden, meist in Form von
Spielen und Zeichnungen, Fragen und Aufgaben oder Rechtschreib-
und Rechenprüfungen.
- die Auswertung, bei der die Ergebnisse Ihres Kindes mit den
Normen seines Alters verglichen werden. Beachten Sie dabei, dass
ein einzelner Test-Wert für sich meist nicht sinnvoll zu
interpretieren ist, sondern im Zusammenhang mit allen Befunden
und der Gesamtsituation Ihres Kindes gesehen werden muss.
- eine anschließende Beratung, bei der wir mit Ihnen gemeinsam
die Konsequenzen und Möglichkeiten besprechen, die sich für
Ihr Kind aus der Untersuchung ergeben.
Bei Bedarf bieten wir:
- Einzeltherapie oder
- Gruppentherapie für Ihr Kind und/oder eine
- Beratung für Sie bzw. die ganze Familie.
Zu weiterführenden Untersuchungen oder Therapien vermitteln
wir auch an andere Stellen weiter.
Schriftliche Berichte oder Gutachten erstellen wir nur auf begründete
Anfrage. Beispiel: Zur Antragstellung auf Kostenerstattung der Legasthenie-
oder Dyskalkulietherapie als Eingliederungshilfe bei einer (drohenden)
seelischen Behinderung.
Wir erstellen keine Gutachten zur Vorlage bei Gericht, wie zum
Beispiel in Sorge- oder Umgangsrechts-Auseinandersetzungen. Schriftliche
Stellungnahmen auf Verlangen des Gerichts über bei uns bereits
durchgeführte Beratungen oder Therapien geben wir nur mit Einverständnis
der beteiligten Parteien und sofern keine sonstigen fachlichen oder
dienstlichen Belange dem entgegenstehen. |
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Sie suchen Klärung vor allem zu ADS / ADHS?
Was verbirgt sich hinter den Begriffen?
ADS = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ohne gesteigerte Bewegungsunruhe)
ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (mit
gesteigerter Bewegungsunruhe)
Beides sind Verhaltensauffälligkeiten, unter denen heute viele
Kinder, aber auch Eltern, Erzieherinnen und Lehrer leiden. Die Kinder
sind "schusselig", können sich nicht konzentrieren,
machen vieles falsch, was sie eigentlich gut können oder lernen
viel schlechter als es ihrer Begabung entspricht und sind sehr unruhig.
Deshalb ist es für betroffene Eltern oft wichtig, vom Arzt
oder Psychologen zu hören, dass das Verhalten des Kindes weder
auf erzieherisches Versagen noch auf Charaktermängel des Kindes
zurück zu führen ist. Als Ursache vermutet man eher eine
Stoffwechselstörung im zentralen Nervensystem, aber auch Umfeldbelastungen
wie
- Schulprobleme oder Bedrohungen durch Mitschüler,
- Hektik oder Konflikte in der Familie,
- Trennung oder Scheidung der Eltern,
- Todesfälle und
- sehr beengte Wohnverhältnisse
können sich in gesteigerter Unruhe oder Aufmerksamkeitsschwäche
des Kindes ausdrücken.
Wenn Sie sich wegen der Unruhe oder Ablenkbarkeit Ihres Kindes
Sorgen machen, sollten Sie Ihren Kinderarzt oder einen Kinder- und
Jugendpsychiater aufsuchen, um die medizinischen Hintergründe
und Behandlungsmöglichkeiten abklären zu lassen.
Um jedoch eine dauerhafte Verhaltensänderung zu erreichen,
muss nicht nur das Kind neues Verhalten erwerben, sondern auch seine
Umgebung muss lernen, anders auf das Kind einzugehen.
Wünschen Sie eine psychologische Untersuchung (Diagnostik)
oder unterstützende (psycho-) therapeutische Verfahren wie
- Einzeltherapie,
- Gruppentherapie,
- Erziehungsberatung für Eltern oder
- Elterngruppen,
dann nehmen Sie
Kontakt mit uns auf. |
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Legasthenie
Kinder mit einer Legasthenie haben erhebliche Probleme mit dem
Erlernen der Rechtschreibung und/oder des Lesens.
Rechtschreibprobleme sind gekennzeichnet durch besondere Fehlerhäufung
in einem oder mehreren der folgenden Punkte:
- Hohe Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten
- Schwierigkeiten beim Abschreiben von Texten
- Grammatik- und Interpunktionsfehler
- Ersetzen von Wörtern durch ähnlich klingende Wortgebilde
- Unleserliche Schrift oder viele Hineinverbesserungen in das
Wort
Bestimmte Fehlertypen wie Buchstabenverwechslungen (z.B. „b“
zu „d“) oder Verstöße gegen die Regeln der
Groß-/Kleinschreibung oder der Dehnung/Verkürzung (wie
z.B. bei Wohnung und Wonne) kommen gehäuft vor, sind aber nicht
so „typisch“ wie oft behauptet wird.
Mehr
Informationen dazu / Uni Marburg...
Leseprobleme sind gekennzeichnet durch einen oder mehrere der folgenden
Punkte:
- Auslassen, Ersetzen oder Hinzufügen von Wörtern oder
Wortteilen
- Geringe Lesegeschwindigkeit
- Ersetzen von Wörtern oder Wortteilen durch ein semantisch
ähnliches Wort
- Verlieren der Zeile im Text
- Mangelndes Leseverständnis (d.h. Unfähigkeit, aus
dem Gelesenen den Sinn zu entnehmen)
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Außerdem kann es durch das andauernde schulische Versagen
zu seelischen Problemen kommen und es können folgenden Symptome
auftreten: Schulangst, Schulunlust, Schulschwänzen, Bauchschmerzen,
Schlafstörungen und ähnliches (besonders vor Diktaten),
Einnässen, Unruhe /Hyperaktivität, „Klassenkasper“-Verhalten.
Auf Ihren Wunsch wird untersucht, ob bei Ihrem Kind eine drohende
oder bereits eine manifeste seelische Behinderung vorliegt. Sollte
dies der Fall sein, kann beim Amt für Allgemeinen Sozialdienst
ein Antrag auf Eingliederungshilfe nach § 35a Kinder- und Jugendhilfegesetz
zur Finanzierung von Fördermaßnahmen gestellt werden.
Adressen
und mehr: "Amt für Allgemeinen Sozialdienst" ...
Immer sollte auch die Möglichkeit eines „Nachteilsausgleichs“
(Notenbefreiung) durch die Schule und spezieller schulischer Förderung
geprüft werden.
Wenn Sie sich wegen einer möglichen seelischen Behinderung
Ihres Kindes Sorgen machen oder überprüfen lassen wollen,
ob bei Ihrem Kind eine Legasthenie vorliegt, dann nehmen Sie doch
Kontakt mit uns auf. |
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Dyskalkulie / Rechenschwäche
Bei der Dyskalkulie handelt es sich um eine Teilleistungsstörung
im Bereich des Verständnisses für Mengen und Zahlen sowie
im Umgang mit elementaren Rechenoperationen. Grundlegendes mathematisches
Verständnis wird nicht oder nur sehr verschwommen ausgebildet,
so dass darauf aufbauendes Verständnis mathematischer Zusammenhänge
nicht erarbeitet werden kann.
Die Kinder zeigen Probleme mit:
- der räumlichen Wahrnehmung und Durchgliederung, vor allem
mit der rechts-links-Unterscheidung und der Unterscheidung von
Länge – Höhe – Breite
- Zahlenreihenfolge (sog. „Zahlendreher“ gemäß
der akustischen Reihenfolge: z.B. für einundachtzig 18 statt
81 oder für neunundvierzig 94 statt 49)
- bei Rechenoperationen gibt es vielfältige Verwechslungen,
insbesondere werden Subtraktion und Division oft nicht verstanden
Weitere Informationen:
www.google.de
Suche: Uni Greifswald Schulleistungsstörungen
Auch bei Dysklakulie können die Kinder seelische Probleme
entwickeln wie bei der Legasthenie.
Die Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs (Notenbefreiung)
sowie das eventuelle Vorliegen einer (drohenden) seelischen Behinderung
und die Notwendigkeit spezieller Förderung innerhalb oder auch
außerhalb der Schule sind so wie bei der Legasthenie zu prüfen.
Wenn Sie sich wegen einer möglichen seelischen Behinderung
Ihres Kindes Sorgen machen oder überprüfen lassen wollen,
ob bei Ihrem Kind eine Dyskalkulie vorliegt, dann nehmen Sie doch
Kontakt mit uns auf. |
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Seelische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten
Seelische Probleme von Kindern können sich in sehr unterschiedlichen
Verhaltensauffälligkeiten ausdrücken:
Falls Ihr Kind
- aggressiv ist gegen andere,
- wieder einnässt oder einkotet, obwohl es schon einmal
„sauber“ war,
- Nägel beißt oder sich in die Arme schneidet ,
- Essen verweigert oder es (heimlich) wieder erbricht,
- lügt oder stiehlt,
- sich sehr zurück zieht und keine Kontakte zu Gleichaltrigen
möchte,
- traurig oder depressiv wirkt oder
- überlaut ist und sich in den Vordergrund drängt,
beraten und unterstützen wir Sie.
Auffallend umtriebige, laute oder aggressive Kinder stören
oft ihre Umgebung so sehr, dass die Notwendigkeit zu einer Änderung
durch Beratung oder Therapie schnell deutlich wird.
Auffallend stille, zurückgezogene, manchmal auch depressive
Kinder stören nicht, brauchen jedoch gerade deshalb die erhöhte
Aufmerksamkeit ihrer Eltern oder Lehrer, damit ihnen geholfen werden
kann.
Falls Sie sich Sorgen über Ihr Kind machen, nehmen Sie mit
uns Kontakt
auf! |
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Einzeltherapie ...
... wird in Abstimmung mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten
und dem Kind oder Jugendlichen angeboten.
Begleitende Elterngespräche als Einbettung der Einzeltherapie
in einen pädagogischen Entwicklungsprozess sind eine Grundvoraussetzung
therapeutischer Arbeit an der Beratungsstelle.
Bei Bedarf arbeiten wir (mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten)
auch mit anderen Institutionen (z.B. Schule, Kindertagesstätte,
anderen Therapeuten, Freizeiteinrichtungen) zusammen, um durch das
Einbinden der verschiedenen Kontaktpersonen die Situation für
das Kind zu verbessern und es in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Die Therapie umfasst in der Regel maximal 20 Termine. Sollten mehr
Stunden benötigt werden, ist ein Hilfeplan in Abstimmung mit
dem Allgemeinen Sozialdienst (ASD) erforderlich.
Ein Termin dauert ca. 60 Minuten. Nach Absprache und Bedarf finden
die Termine wöchentlich oder 14-tägig, mit Jugendlichen
auch in weiteren Zeitabständen, statt.
Wann ist Einzeltherapie angebracht?
Einzeltherapie eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche
mit den psychischen Folgen von Traumatisierungen, Vernachlässigungen,
oder anderen emotionalen („seelischen“) Problemen und
Verhaltensauffälligkeiten. |
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Was wird gemacht?
Neben den altersgemäßen und Problem angemessenen „Spiel“-Materialien
und thematischen Gesprächen (vor allem bei Jugendlichen) legen
wir Wert darauf, die Therapiestunden zu:
- strukturieren,
- durch einen Spannungsbogen über die ganze Therapiestunde
die Therapie für das Kind eindringlich werden zu lassen,
- das Kind in seinen Möglichkeiten herauszufordern, aber
auch den notwendigen Schutz und Fürsorge zu gewährleisten.
Was sind mögliche Ziele?
Spezielle Ziele werden mit den Eltern und dem Kind/Jugendlichen
in den Vorgesprächen vereinbart und im Laufe der Therapie nötigenfalls
verändert.
Allgemeine Ziele sind eine gute Selbst- und Fremdwahrnehmung, dazu
gehört Wahrnehmen, Verbalisieren und Ausdrücken von Gefühlzuständen
sowie das Einüben neuen Verhaltens.
Kontakt |
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Gruppentherapie
... bieten wir nach Bedarf und Absprache mit Ihnen und Ihrem Kind
an. Häufig entwickelt sich in den Gesprächen mit Familien,
Eltern oder einzelnen Jugendlichen das Bedürfnis, an einem
bestimmtem Thema gemeinsam in einer Gruppe von Gleichaltrigen zu
arbeiten und sich so gegenseitig zu unterstützen.
Sollten andere Institutionen (Schulen, Kindertagesstätten,
Freizeiteinrichtungen, andere Therapeuten etc.) von der Problematik
mit betroffen sein, ist es für uns grundsätzlich wünschenswert,
auch mit diesen – in Absprache mit Ihnen und Ihrem Kind -
zu kooperieren.
Die Anzahl der Gruppentherapie-Einheiten beträgt je nach Thema
und Zusammensetzung der Gruppe zunächst 6 – 10, kann
aber nach Bedarf und Absprache auch verlängert werden. Eine
Einheit beträgt in der Regel 1 ½ - 2 Stunden.
Wann ist Gruppentherapie angebracht?
Bei der Gruppentherapie steht das gemeinsame Lernen, Reflektieren
und Erleben mit anderen Kindern und Jugendlichen im Vordergrund.
Sie eignet sich daher besonders gut
- bei Problemen im Sozialverhalten und
- für Themen, bei denen der Austausch mit anderen Kindern
oder Jugendlichen mit ähnlichen Erfahrungen notwendig und
hilfreich ist (z.B. AD[H]S, Probleme rund um das Thema Essen,
Trennungserfahrungen in der Familie, andere traumatische
Erlebnisse).
Welche Ziele verfolgt die Gruppentherapie?
- Förderung der Sozialkompetenz,
- Einüben neuer Verhaltensweisen
- Schärfen der Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Lernen, eigene Gefühle wahr zu nehmen und zu benennen
und die anderer zu respektieren.
- Erkennen und Wahren der eigenen Bedürfnisse
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Weitere Informationen über unsere Arbeit finden Sie auf
der Seite "Wir über uns"
Mehr
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Kontakt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt
Erziehungs- und Familienberatungsstellen
Adressen, Telefonnummern, Fax, E-Mail und mehr:
Fürreuthweg
95 (Eibach)
Johannisstr.
58 (St. Johannis)
Marienstr. 15 (Nähe Hauptbahnhof)
Philipp-Koerber-Weg
2 (St. Leonhard)
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Jahresberichte, Konzeption und Leitbild
Die Downloads finden Sie auf der Seite
Angebote unter "Jahresberichte, Konzeption und Leitbild"
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