Jugendamt der
Stadt Nürnberg
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Kinderschutz nach § 8a SGB VIII - Der Schutzauftrag des Jugendamtes bei Gefährdung des Kindeswohls im Zusammenwirken mit anderen Fachkräften

 
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Fachtagung 2014

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Fachtagungen 2013

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Fachtagungen 2012

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Auftrag und Vorgehensweise

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Empfehlungen des Bay. Landesjugendamtes

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Vereinbarungen mit freien Trägern

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Formulare zum Download

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Gesetzliche Grundlage: § 8a SGB VIII

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Weitere Informationen & Kontakt

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Krisenhilfe in Nürnberg: Anlaufstellen

 

Fachtagung 2014 - Informationen und Ergebnisse

Fachtagung "Jugendhilfe und Vernetzung"

am Dienstag, 8. Juli 2014

Hinweisgrafik Download Jugendhilfe und Vernetzung in der Schweiz (PDF; 130 KB, 19 Seiten)

Hinweisgrafik Download Kinder- und Jugendpsychiatrie Nürnberg (PDF; 450 KB, 31 Seiten)

Hinweisgrafik Download Was macht eigentlich der ASD? (PDF; 300 KB, 7 Seiten)

Hinweisgrafik Download KJPZ Sonnenhof, Ganterschwil in der Schweiz (PDF; KB, Seiten)

Hinweisgrafik Download Vernetzung: Jugendhilfe u. Kinder-/Jugendpsychiatrie (PDF; 600 KB, 35 Seiten)

Hinweisgrafik Download Kinder- und Jugendnotdienst Nürnberg (KJND) (PDF; KB, Seiten)

   
 

Fachtagungen 2013 - Informationen und Ergebnisse

Fachtagung "Gewalt gegen Kinder und Jugendliche"

am Donnerstg, 10.10.2013

Hinweisgrafik Download Programm (PDF, 2 Seiten)

Hinweisgrafik Download Vortrag von Frau Steffes-enn (PDF; 1,8 MB, 7 Seiten)

Hinweisgrafik Download Vortrag von Prof. Dr. Holger Schiffmann (2,3 MB, 52 Seiten)

Hinweisgrafik Download Vortrag von Barbara Ameling - Kinderschutzbund (1,4 MB, 10 Seiten)

Fachtagung "Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes"

am Donnerstag, 25.07.2013

Hinweisgrafik Download Programm (PDF, 2 Seiten)

   
 

Fachtagungen 2012 - Informationen und Ergebnisse

Fachtagung Montag, 16. Juli 2012

Häusliche Gewalt und Kinder

Die Präsentationen der Vorträge der Fachtagung und das Tagungsergebnis sind auf der Internetseite der Frauenbeauftragten Nürnberg veröffentlicht.

Externer Link Webpräsentation der Frauenbeauftragten

Fachtagung am Donnerstag, 5. Juli 2012

Das neue Bundeskinderschutzgesetz

Aktuelle gesetzliche Entwicklungen im Kinderschutz

Hinweisgrafik Download Vortrag Prof. Dr. Thomas Meysen (PDF, 890 KB, 54 Seiten)

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Auftrag

Der gesetzliche Auftrag zum Schutze von Kindern bei Kindeswohlgefährdung sieht eine enge Zusammenarbeit des Jugendamtes mit den Trägern der freien Jugendhilfe statt. Neben der Information und Schulung der Verantwortlichen bei den freien Trägern, insbesondere der LeiterInnen von Nürnberger Kindertageseinrichtungen, schließt das Jugendamt der Stadt Nürnberg eine Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrags. Hier finden Sie die wesentlichen Informationen und Downloads.

Vorgehen und Kooperation bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährung in Nürnberg:

Hinweisgrafik Download Vorgehensweise zum Kinderschutz (PDF-Datei, 15 KB, 1 Seite)

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Empfehlungen des Bayerischen Landesjugendamts

In der Empfehlung sind die Standards für die Fachkräfte des Jugendamts und die Empfehlungen zu Vereinbarungen zwischen Jugendamt und Trägern zur Sicherstellung des Schutzauftrages (mit Mustervertrag) beschrieben.

Externer  Link Empfehlungen zur Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII

Externer  Link Fachliche Empfehlungen zur Anwendung des § 8b Abs. 1 SGB VIII

Externer  Link Fachliche Empfehlungen zur Handhabung des § 72a SGB VIII

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Vereinbarung des Nürnberger Jugendamtes mit freien Trägern

Hinweisgrafik Download Vereinbarung des Nürnberger Jugendamts (PDF, 127 KB, 7 Seiten)

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Downloads

1. Vorgehen und Kooperation bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährung

Hinweisgrafik Download Ablaufdiagramm Vorgehensweise

2. Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung zwischen dem Jugendamt der Stadt Nürnberg und freien Trägern

Hinweisgrafik Download Vereinbarung (PDF, 127 KB, 7 Seiten)

3. Arbeitshilfen zur Umsetzung des Kinderschutzes

Hinweisgrafik Download Mitteilungsbogen Kindeswohlgefährdung (PDF, 84 KB, 2 S.)

... für Kinder (0 bis 13 Jahre)

Hinweisgrafik Download Erstabklärung für Kinder bis 13 Jahren (PDF, 4 S., 71 KB)

Grafik Abstand Risikoanalysebögen Kinder:

Hinweisgrafik Download Risikoanalysebogen, Säugling/Kleinkind (0 - 3 Jahre) (PDF, 5 S., 115 KB)

Hinweisgrafik Download Risikoanalysebogen, Vorschulkind (4 - 6 Jahre) (PDF, 4 S., 114 KB)

Hinweisgrafik Download Risikoanalysebogen, Schulkind (7 - 13 Jahre) (PDF, 4 S. 119 KB)

... für Jugendliche (14 bis 18 Jahre):

Hinweisgrafik Download Erstabklärung für Jugendliche (14 - 18 Jahren) (PDF, 4 S. 70 KB)

Grafik AbstandRisikoanalysebogen Jugendliche:

Hinweisgrafik Download Risikoanalysebogen für Jugendliche (14 - 18 Jahre) (PDF, 4 S., 118 KB)

4. Arbeitshilfe für Nürnberger Schulen

Hinweisgrafik Download Informationen, Material und Kontaktdaten für Lehrkräfte (PDF, 24 S., 450 KB)

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Gesetzliche Grundlagen:

Hinweisgrafik Download Bundeskinderschutzgesetz (PDF, 11 Seiten, 135 KB)

§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Soweit der wirksame Schutz dieses Kindes oder dieses Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird, hat das Jugendamt die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder den Jugendlichen in die Gefährdungseinschätzung einzubeziehen und, sofern dies nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist, sich dabei einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind und von seiner persönlichen Umgebung zu verschaffen. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den Erziehungsberechtigten anzubieten.

(2) Hält das Jugendamt das Tätigwerden des Familiengerichts für erforderlich, so hat es das Gericht anzurufen; dies gilt auch, wenn die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mitzuwirken. Besteht eine dringende Gefahr und kann die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden, so ist das Jugendamt verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen in Obhut zu nehmen.

(3) Soweit zur Abwendung der Gefährdung das Tätigwerden anderer Leistungsträger, der Einrichtungen der Gesundheitshilfe oder der Polizei notwendig ist, hat das Jugendamt auf die Inanspruchnahme durch die Erziehungsberechtigten hinzuwirken. Ist ein sofortiges Tätigwerden erforderlich und wirken die Personensorgeberechtigten nicht mit, so schaltet das Jugendamt die anderen zur Abwendung der Gefährdung zuständigen Stellen selbst ein.

(4) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass

  1. deren Fachkräfte bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von ihnen betreuten Kindes oder Jugendlichen eine Gefährdungseinschätzung vornehmen,
  2. bei der Gefährdungseinschätzung eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird sowie
  3. die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder, Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.

In die Vereinbarung ist neben den Kriterien für die Qualifikation der beratend hinzuzuziehenden insoweit erfahrenen Fachkraft insbesondere die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte der Träger bei den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann.

(5) Werden einen örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a erforderlich ist. Die Mitteilung soll im Rahmen eines Gespräches zwischen den Fachkräften der beiden örtlichen Träger erfolgen, an dem die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche beteiligt werden sollen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.

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Kontakt: Informationen über den Kinderschutz in Nürnberg

Gerda Steinkirchner

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt
Dietzstraße 4,
90443 Nürnberg

Telefon 09 11 / 2 31-22 94
Fax 09 11 / 2 31-84 77

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Krisenhilfe in Nürnberg - Anlaufstellen für Familien in Krisen

Auf unseren Seiten für Eltern haben wir die Anlaufstellen für Familien in Krisen zusammengefasst.

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