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Programm
für Kindertageseinrichtungen der Stadt Nürnberg in Kooperation
mit Nürnberger Grundschulen
www.lebenswelt-konflikt.nuernberg.de |
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Das Programm "Lebenswelt
Konflikt" - Konstruktiver Umgang mit Konflikten, Aggression
und Gewalt
Die Abteilungen "Kindertagesstätten" und die Abteilung
"Erzieherische Hilfen und Krisenhilfen" führen dieses
Programm gemeinsam durch und entwickeln es fachlich weiter. |
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Ziele von Lebenswelt Konflikt
Kinder und Mitarbeiterinnen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen
erhalten durch das Programm „ Lebenswelt Konflikt“ Kompetenzen
und Lösungsstrategien. Innovative praxis- und themenorientierte
Projekte werden mit den Kindern entwickelt und umgesetzt.
Die Interessen, Fragen und brennenden Themen der Kinder und Fachkräfte
werden in den Bereichen Konflikt, Aggression und Gewalt aufgegriffen.
Dies wird in Form eines erfahrungs- und themenorientierten Lernens
exemplarisch und nachhaltig bearbeitet. Die strukturelle Ebene der
Arbeit in den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wird dabei
berücksichtig: Gruppendynamik, Zuweisung und Übernahme
von Rollen, Raumgestaltung, Teamarbeit, konzeptionelle Ziele.
Praxisbeispiele
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Inhalte von Lebenswelt Konflikt
- Ausdrucksformen von Konflikten, Aggressionen und Gewalt in
Einrichtungen, deren Ursachen und Hintergründe
- Bedürfnisse der Kinder und ihre Integration in die pädagogische
Arbeit
- Themenorientierte Projektarbeit
- Rolle der Fachkräfte, des Teams und der Struktur der Einrichtung
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Kindertageseinrichtungen
und Schulen als Kooperationspartner
Kindertageseinrichtungen und Grundschulen arbeiten oftmals mit
den selben Kindern. Beide Erziehungsinstitutionen haben innerhalb
des Stadtteils ähnliche oder gleiche sozialräumliche Bezüge.
Dabei bringen die Kinder ihre Biografien, Wertehaltungen, Fähigkeiten,
Konflikte, Probleme und Fragestellungen in beide Institutionen ein.
Deshalb beziehen wir im Sinne einer konzeptionellen Weiterentwicklung
auch Grund- und Förderschulen bzw. Förderzentren mit ein.
Diese Kooperation erfolgt mit dem Ziel, die gemeinsame Erziehungsarbeit
und die Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen
zu verbessern und weiter zu entwickeln. Es sollen nachhaltige Kooperationsformen
und gemeinsame Projekte ins Leben gerufen werden.
Beteiligte
Einrichtungen (PDF-Datei, 25 KB, 1 Seite)
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Beteiligung
... von Eltern
Die Eltern werden im Rahmen von Elterntrainings in Horten intensiv
in das Programm einbezogen.
... der Teams
Wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Teilnahme aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen. Die Grundschulen
nehmen mit ca. 4-5 Lehrkräften an „Lebenswelt Konflikt“
teil, die ihre Erfahrungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
dann an das gesamte Lehrerkollegium weitergeben.
In den Kindergärten und Horten dagegen hat sich die Teilnahme
des gesamten Teams bewährt, da die Teamarbeit zentraler Bestandteil
der pädagogischen Arbeit in Horten ist. Die prozesshafte, mitarbeiter-
und erfahrungsorientierte Ausrichtung zieht gemeinsame Teamprozesse
nach sich. |
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Fortbildungen
Die Fortbildungen geben den teilnehmenden pädagogischen Fachkräften
auf folgenden vier Ebenen Unterstützung:
- Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit Konflikten, Aggression
und Gewalt sowie Erwerb praxisbezogener Handlungsmodelle
- Reflexion des eigenen erzieherischen Handelns
- Strukturanalyse in Bezug auf das Thema Gewalt und Aggression
- Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtung,
Schule und Elternhaus
Für die Fachkräfte / Lehrkräfte werden sowohl zentrale
Fortbildungen mit allen teilnehmenden Einrichtungen bzw. der Schule
als auch Inhouse-Fortbildungen angeboten. Beides findet im Wechsel
und zeitlich sowie thematisch aufeinander aufbauend statt.
Informationen
über den Referenten (PDF-Datei, 50KB, 1
Seite)
Zentrale Fortbildungen
Im Rahmen von zentralen Fortbildungen erhalten die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer fachliches Know-how zum Thema. Hier werden Hintergründe,
Ursachen, Wirkungszusammenhänge, Konfliktthemen und Rahmenbedingungen
herausgearbeitet und behandelt.
Inhouse-Fortbildungen
Bei Inhouse-Fortbildungen erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der jeweiligen Einrichtungbzw. der Grundschule weitergehende Kompetenzen
im Umgang mit konflikthaften bzw. aggressiven Verhaltensweisen der
Kinder. Der Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
hat dabei einen hohen Stellenwert.
Bei den Inhouse-Fortbildungen werden folgende Aspekte, Themen
und Fragestellungen behandelt:
- Welche Problemlagen und Konfliktpotentiale sind in der Einrichtung
vorhanden?
- Rolle und Verhalten der Fachkräfte
- Persönlichkeitsfördernder Umgang mit Kindern, die
besonderem Förderbedarf haben
- Reflexion und Analyse struktureller Rahmenbedingungen in der
Einrichtung und deren Einfluss auf das Verhalten der Kinder und
daraus resultierende notwendige Veränderungen
- Entwicklung von themenorientierten, konfliktmindernden und
konfliktverhindernden Aktivitäten und prozessorientierten
Projekten
Wichtig ist, dass die Angebote und Projekte mit den Kindern im
Bezugssystem der Einrichtungen bzw. der Schulen stattfinden. Dadurch
werden vorhandene Beziehungen der Kinder und ihnen vertraute Strukturen
in die Arbeit einbezogen. |
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Dauer des Programms
Lebenswelt Konflikt startete im Jahr 2001 mit drei Einrichtungen
in der Sozialregion Nürnberg-West. Ab 2002 wurde das Programm
jährlich an wechselnden Standorten mit je drei bis vier Einrichtungen/Schulen
durchgeführt.
„Lebenswelt Konflikt“ wird über einen Zeitraum
von 10 – 11 Monaten mit insgesamt ca. 50 Stunden in Form von
zentralen Fortbildungen für alle beteiligten Einrichtungen/Schulen
und Inhouse-Fortbildungen für die einzelnen Einrichtungen und
Grundschulen durchgeführt.
Hinzu kommen ca. 50 Stunden Team-, Kooperations-, Vor- und Nachbereitungsarbeiten
je Mitarbeiterin und Mitarbeiter der Einrichtung. |
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Finanzierung
Die Finanzierung externer Referenten erfolgt über die vom
Jugendhilfeausschuss bereitgestellten Gelder des Programms „Prävention
Gewalt“.
Weitere
Informationen zur Gewaltprävention
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Praxisbeispiele
Beispiele für Projekte im Rahmen des Qualifizierungsprogramms
"Lebenswelt Konflikt":
Aufgabe dieser Projekte ist es, die Kompetenzen der Projektteilnehmerinnen
und -teilnehmer zu stärken und zu erweitern und in Bezug auf
die Themen Konflikt, Aggression und Gewalt gemeinsam neue kooperative
Lösungsstrategien zu entwickeln. Dies geschieht mittels spannender
und interessanter Inhalte und Aufgabenstellungen. Diese waren bisher
sehr vielfältig, da sie von den unterschiedlichen Rahmenbedingungen,
Bedürfnissen, Erfahrungen und Ressourcen der verschiedenen
Kinder und Einrichtungen abhängig sind.
Beispiel 1:
"Bilderbuch"
im Hort Reutersbrunnenstr. (PDF, 41 KB,
3 S.)
Beispiel 2:
"Girls
Club" im Hort Adam-Kraft-Straße (PDF,
53 KB, 3 S.)
Beispiel 3:
"Die
Welt der Gefühle" im Hort Bauernfeindstraße 24
(PDF, 122 KB, 3 S.)
Weitere Beispiele:
- "Hörclub / Hörspiel"
- "Erde / Wasser / Feuer"
- "Tigergruppe"
- "Dunkelheit"
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Gewaltprävention - Weiterentwicklung
gruppenpädagogischer Angebote
Ausgangspunkt der Entwicklung von bedarfsgerechten neuen Strategien
des Umgangs mit aggressiven Kindern und Jugendlichen war eine beobachtbare
wachsende Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen im Schul-
und Freizeitbereich.
Strategien
zur Gewaltprävention
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Kontakt:
Amt für Kinder, Jugendliche unf Familien
- Jugendamt
Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege
Dietzstr. 4
90443 Nürnberg
Christian Rester (Fachliche Planung)
Telefon (0911) 231-140 69, Fax (0911) 231-2831
E-Mail: christian.rester@stadt.nuernberg.de
Mehr
über die Arbeit der Kindertageseinrichtungen
Zur
Seite "Ambulante Hilfen"
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