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Kooperation Familienbildung - Projekte

Die Nürnberger Familienbildungstage

 

8. Nürnberger Familienbildungstag

Erziehung ist ... Zeit haben

Mit Kindern das Land der Zeiten durchqueren

am Samstag, 13. März 2010, 9.30 - 14.00

Ort: "eckstein", Haus der Ev. Kirche, Burgstr. 1 - 3

Referent war Michael Schnabel, Projektleiter am Staatsinstitut für Frühpädagogik (Arbeitsschwerpunkte Elternarbeit, Elterngespräche, Inhouse-Training in Gesprächsführung und Teamtraining in Kindertageseinrichtungen).

Download Das Programm zum Download (PDF-Datei, 151 KB, 2 Seiten)

Von der Kampagne Erziehung des Jugendamtes der Stadt Nürnberg und elf Nürnberger Familienbildungsstellen für Nürnberger Eltern.

Die vom Takt der Uhren durchtrainierten Erwachsenen versuchen in immer kleineren Schritten die Zeit zu planen und schnüren dadurch das Korsett der Zeiteinteilung immer enger. Dabei wird übersehen, dass möglicherweise die wertvollsten Momente im Leben missachtet werden. Schlimmer noch, die Fähigkeit zur Muße, zum Geniesenkönnen und zur Erholung gehen verloren. Mehr noch, das eigenständige und kreative Forschen und Lernen von Kindern wird blockiert und teilweise ganz ausgeschaltet.

Auch wenn es zuweilen anstrengend und beschwerlich ist, sich mit der Langsamkeit oder der Langeweile von Kindern anzufreunden, sich auf deren Explorationsverhalten und Ideenreichtum einzulassen, so öffnen diese Übergangsbeschwerden den Eltern und Pädagogen/innen neue Lebensaspekte und kreative Handlungsmuster. Eine erfüllende Lebensbereicherung!

Referent war Michael Schnabel. Er ist Projektleiter am Staatsinstitut für Frühpädagogik. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Elternarbeit und Elterngespräche in Kindertageseinrichtungen. Michael Schnabel dürfte vielen bekannt sein durch seine Artikel zu aktuellen Erziehungsfragen im Online-Familienhandbuch.

Mehr unter Externer  Link www.familienhandbuch.de

Auf einer Info-Börse konnten Nürnberger Eltern elf Familienbildungsstätten kennen lernen und erste Kontakte knüpfen. Anschließend bestand die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops das Thema noch einmal in kleinen Gruppen unter Anleitung zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Motiv Liebe schenkenBericht vom 7. Familienbildungstag für Nürnberger Eltern mit dem Thema "Von Herzen Eltern sein"

Verständigung und Mitgefühl mit der Gewaltfreien Kommunikation fördern

am Samstag, 28. März 2009, 9.30 - 13.30 Uhr

mit der "Kampagne Erziehung" und den Nürnberger Familienbildungsstellen

im Haus eckstein, Burgstraße 1-3

Die Kampagne Erziehung des Jugendamtes der Stadt Nürnberg und zehn Nürnberger Familienbildungsstellen luden Nürnberger Eltern und alle, die Kinder erziehen, zum 7. Nürnberger Familienbildungstag ein.

Die Referentin Gabriele Lindemann, zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg, zeigte in ihrem Vortrag die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation auf. Durch das Benennen der reinen Beobachtung - ohne Bewertung oder Interpretation, des Gefühls, des Bedürfnisses und der Verständnisbitte können die Wünsche von Eltern wie Kindern berücksichtigt und damit eskalierende Situationen vermieden werden.

Da Erziehung ein anstrengender Job ist, müssen Eltern darauf achten, dass die eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Sicher ist es oft schwierig sich noch genügend Zeit und Raum für sich selbst als Mutter oder Vater sowie als Paar zu nehmen, aber nur wer ausgeglichen ist, kann auch ruhig und besonnen auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren. Die Referentin benutzte zur Verdeutlichung das Beispiel aus dem Flugzeug, wo es zum Flugbeginn heißt: "Im Notfall versorgen Sie sich zuerst selbst mit der Sauerstoffmaske und kümmern sich danach um Ihr Kind." Denn nur wer selbst genug Luft hat, kann für andere sorgen. Dieses Bild lässt sich gut auf den Alltag übertragen.

Gabriele Lindemann erläuterte die einzelnen Schritte zur Umsetzung für Gewaltfreie Kommunikation im Alltag. In der Diskussion bemerkten die Eltern, dass häufig die Zeit für diese Vorgehensweise fehle, andererseits tägliche Konflikte auch viel Zeit kosteten und man das Modell sicher erst in weniger schwierigen Situationen einüben könne.

Bei der anschließenden Info-Börse konnten die BesucherInnen zehn Nürnberger Familienbildungsstätten kennen lernen und erste Kontakte knüpfen.

Danach wurden in acht verschiedenen Workshops Details des Themas Gewaltfreie Kommunikation in kleinen Gruppen, jeweils unter Anleitung einer Mitarbeiterin einer Nürnberger Familienbildungsstelle, vertieft und Erfahrungen dazu ausgetauscht.

Die Kinderbetreuung war vollständig ausgebucht und die größeren Kinder hatten viel Spaß bei DancingFeet-Kinderyoga.

Zum ersten Mal wurde am Vortag des Familienbildungstags der Vortrag für Fachkräfte der Nürnberger Kindertragesbetreuung als Fortbildungsveranstaltung angeboten. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen. 82 Fachkräfte "opferten" ihren wohlverdienten Freitagnachmittag und ließen sich von Gabriele Lindemann in das Kommunikationsmodell der Gewaltfreien Kommunikation einführen. Auch das Angebot der Infostände der Familienbildungsstellen und einer Nürnberger Buchhandlung wurde eifrig genutzt. Ziel dieser Veranstaltungsverknüpfung war es auch, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie interessierten Eltern aus Einrichtungen der Nürnberger Kindertagesbereuung die Möglichkeit zu geben, auf der Grundlage des Fach-Vortrags ins Gespräch zu kommen.

Download Das Programm zum Download (PDF-Datei, 184 KB, 2 Seiten)

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Motiv Gefühle zeigen6. Familienbildungstag am Samstag, 19. April 2008, 9.30 - 13.30 Uhr

"Gefühle zeigen - stark sein! Typisch männlich, typisch weiblich!?"

Referent: Dr. Reinhard Winter (Diplompädagoge)

Es macht Freude, ein Kind mit Liebe und Verantwortung beim Aufwachsen zu begleiten. Für Eltern ist dies eine verantwortungsvolle und nicht immer leichte Aufgabe. Erziehung ist deshalb ein häufiges und wichtiges Gesprächsthema unter Partnern, Freunden und auch pädagogischen Fachkräften. Wir laden Sie herzlich zu unserer Kooperationsveranstaltung der Nürnberger Familienbildungsstellen ein.

Inhalt: In seinem Vortrag ab 9.45 Uhr befasst sich Dr. Reinhard Winter (Diplompädagoge) mit der Frage, warum es mit Jungen manchmal schwierig ist und wie es leichter gehen könnte. Er ist übrigens nicht nur Forschungs-, sondern auch Familienexperte als Vater eines Jungen und eines Mädchens - die beide in der Pubertät sind.
Die Info-Börse mit den Präsentationen der Nürnberger Familienbildungsstellen um 11 Uhr ist mit einer Kaffeepause verbunden. Um 11.45 Uhr laden 10 Workshops zur Information und Diskussion.
Kartenvorverkauf vom 31. März bis spätestens 17. April 2008.
Falls Kinderbetreuung erforderlich, bitte angeben.

Download Das Programm zum Download (PDF-Datei, 220 KB, 2 Seiten)

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5. Familienbildungstag, Samstag, 24. März 2007, 9.30 - 13.30 Uhr

"Rücksicht, Toleranz, Höflichkeit - Welche Werte brauchen Kinder heute?"

Referentin: Elke Leger, Mutter von zwei Kindern, Psychologin, Journalistin, Buchautorin; sie war 15 Jahre lang Redakteurin der Familienzeitschrift "spielen und lernen"

9.45 Uhr: Vortrag mit anschließender Diskussion. Welche Werte braucht ein Kind als Rüstzeug für sein Leben? Kinder müssen erst lernen, was richtig und was falsch ist. Was können Eltern tun, damit ihre Kinder Verantwortungsgefühl, Aufrichtigkeit und soziale Kompetenz entwickeln können?
Die Referentin zeigt auf, dass Eltern sich bewusst machen müssen welche Werte ihnen selbst wichtig sind und was in ihrem Leben Bedeutung hat. Eltern sollten diese Werthaltungen vorleben im täglichen miteinander, denn Kinder lernen in erster Linie durch Beobachtung. Damit Kinder die Regeln und Normen verinnerlichen können müssen sie Sicherheit und Halt in der Familie erfahren. Durch Bestärkung und Anerkennung können sie Selbstwertgefühl und geistige Unabhängigkeit entwickeln. Der Vortrag gibt vielfältige Anregungen für eine Erziehung, die Kinder zu integren „ganzen“ Menschen werden lässt – mit Herz und Verstand.

11.45 Uhr Workshops. Bitte wählen sie einen Workshop beim Kartenkauf oder zu Beginn der Veranstaltung aus.

Download Das Programm zum Download (PDF-Datei, 133 KB, 2 Seiten)

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4. Familienbildungstag, Samstag, 1. April 2006, 9.30 bis 13.30 Uhr

"Kinder brauchen Wurzeln und Flügel"

Referentin: Prof. Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler

Motiv Freiraum gebenFür die Entfaltung ihrer Persönlichkeit brauchen Kinder Grenzen und Freiraum. Die Referentin zeigte in ihrem Vortrag auf, wie Eltern das Gleichgewicht zwischen Verankerung und Freiheit, Grenzen setzen und Loslassen finden können. Sie plädierte für mehr Freiräume, damit Kinder einen eigenen Erfahrungsschatz sammeln können. Dazu gehören auch Misserfolge!
In den anschließenden Workshops konnten die TeilnehmerInnen ihre Fragen los werden, sich mit Fachleuten der Nürnberger Familienbildungsstellen sowie anderen Eltern austauschen und neue Erkenntnisse vertiefen. Außerdem gab es Impulse, um Situationen im Familienalltag gelassen(er) zu meistern.

Die Familienbildungstage sind eine Kooperationsveranstaltung der "Kampagne Erziehung" und der Nürnberger Familienbildungsstellen im Rahmen des Bündnis für Familie.

Zu Ihrer Information:

Download Das Programm zum Download (PDF-Datei, 207 KB, 2 Seiten)

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Motiv Liebe schenken3. Familienbildungstag, 19. Februar 2005, 9 - 13 Uhr

"Augenblicke der Liebe – Hilfe für gestresste Familien"

Referentin: Gisela Preuschoff

Neun Nürnberger Familienbildungsstellen boten gemeinsam mit der "Kampagne Erziehung" Hilfen für gestresste Familien an.

Familienleben macht Spaß – diesen Aspekt können Eltern leicht einmal aus den Augen verlieren, wenn sie sich den täglichen Herausforderungen im Familienalltag stellen. Gisela Preuschoff, Autorin, Familientherapeutin und Mutter von sechs Kindern, gab sachkundig und anschaulich Anregungen, wie Eltern sich auf die Suche nach neuen Dreh- und Angelpunkten des Familienglücks begeben können. Wann, wo und wie lassen sich kraftschöpfende Momente im täglichen Familientrubel finden?

Auf einer Info-Börse konnten Nürnberger Eltern die neun Familienbildungsstätten kennen lernen und Kontakte knüpfen. Anschließend bestand die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops Erfahrungen auszutauschen.

Workshop-Themen waren:

  • Schulstress = Familienstress?
  • Entspannung für Groß und Klein
  • Zeitmanagement im Familienalltag ... und vieles mehr

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Motiv Grenzen setzen2. Familienbildungstag 2004, 31. Januar 2004

"Kinder brauchen Grenzen"

Referent: Dr. Jan-Uwe Rogge (Autor, Familien- und Kommunikationsberater)

Dies war das Thema des 2. Nürnberger Familienbildungstages, der bereits Tage vor dem Veranstaltungstermin ausgebucht war.
Jan-Uwe Rogge konnte den 185 Elternteilen im Haus Eckstein auch keine Patentrezepte geben, aber er machte den Eltern Mut, mit mehr Gelassenheit und Heiterkeit zu reagieren. Bei Erziehung geht es nicht um Technik, sondern um eine innere Haltung. Die Kinder kommen nicht als unbeschriebene Blätter auf die Welt, sondern jedes Kind ist anders und sollte auch in seiner Einmaligkeit geachtet werden. Erziehung ist Beziehung und bedeutet ein gemeinsames Entwickeln von Eltern und Kindern. Jan-Uwe Rogge nannte die Kinder „kleine Weisheitslehrer“, von denen auch die Eltern etwas lernen können. Er empfiehlt den Eltern Mut zur Unvollkommenheit, denn Kinder lieben unvollkommene Eltern. Eltern, die auch nachdenken, die auch einmal verzweifelt sind und nicht alles sofort wissen. Aber natürlich finden alle Kinder Grenzen „blöd“ und stellen Eltern immer wieder auf den Prüfstand.

Nach dem Hauptvortrag und der anschließenden Diskussion konnten sich die Besucher an den Infoständen der Familienbildungsstätten umfassend über die Programmangebote informieren und erste Kontakte knüpfen.

In sieben verschiedenen Workshops erfolgte in kleinen Gruppen ein intensiver Austausch zu Themen wie z.B: „ Raus aus dem Bauch und schon geht´s los!“ oder „Ein nein braucht keine rosa Schleife!“

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Motiv Zeit schenken1. Familienbildungstag, 22. März 2003

"Was Kinder so dringend brauchen"

Referent: Hans Grothe, seit 30 Jahren Mitarbeiter und Erziehungsexperte der Zeitschrift ELTERN

Die Nürnberger Familienbildungsstellen gestalteten gemeinsam einen sehr gut besuchten Familienbildungstag. Hans Grothe, seit 30 Jahren Mitarbeiter und Erziehungsexperte der Zeitschrift ELTERN, sprach über das Thema „Was Kinder ... so dringend brauchen!“
Nach dem Vortrag und anschließender Diskussion konnten Nürnberger Eltern eigene Erfahrungen in Workshops austauschen und sich von Mitarbeiterinnen der Familienbildungsstellen neue Impulse für alltägliche Familiensituationen geben lassen.

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Familienbildung in Nürnberg

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Nürnberger Familienbildungsstätten.

Externer  Link Nürnberger Familienbildungsstätten und Treffpunkte

Kontakt

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt der Stadt Nürnberg
"Kampagne Erziehung"
Dietzstraße 4, 90443 Nürnberg
Telefon: (0911) 231 - 46 28
Fax: (0911) 231 - 34 88
E-Mail: kampagne-erziehung (at) stadt.nuernberg.de
Internet: Externer  Link www.jugendamt.nuernberg.de

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