Hort-Notprogramm 2011/2012 (Stand Januar 2012)
Die Stadt Nürnberg hat auf das Fehlen von Kinderhortplätzen
für Grundschulkinder mit einem Notprogramm zur Schaffung von
weiteren Plätzen reagiert.
Verfahren für das Schuljahr 2011/2012:
Das Jugendamt nahm mit Eltern, die ihr Kind im März 2011 für
einen Platz in einem städtischen Kinderhort angemeldet hatten
und keinen Platz erhalten haben, Kontakt auf. Eltern, die keine
alternative Betreuungsmöglichkeit finden konnten, wurden anschließend
von der Leitung des Kinderhortes, in dem sie ihr Kind angemeldet
hatten, über die Möglichkeit der Betreuung ihres Kindes
in einem "Zentralen Kinderhort" informiert. Bei Interesse
an einem Platz konnten die Eltern die Betreuungsvereinbarung (=
Platzgarantie) abschließen.
Die beiden zentralen Kinderhorte wurden zum Herbst 2011 neu geschaffen.
Kinder aus umliegenden Schulen, die keinen Platz im dortigen Kinderhort
erhielten, werden mit Bussen nach Unterrrichtsschluss hin- und nach
Hortende wieder zurückgefahren.
Die zentralen Horte sind im
Einen weiteren Container (für Kinder aus dem Schulsprengel)
mit 50 Plätzen erhielt der Kinderhort in der Wandererstraße
170 Anfang 2012.
Geplant ist außetrdem, auf dem Schulgelände der Grundschule
Am Thoner Espan 10 wird zum September 2012 ein Container für
50 Kinderhort-Plätze aufgestellt.
Bei Fragen zu den zentralen Kinderhorten wenden Sie sich bitte
an das Jugendamt unter Telefon 09 11 / 2 31-66 91.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungssituation
waren
- Wo erforderlich und räumlich bedingt auch möglich,
Aufstockung der Platzzahl (meist zeitlich befristet) in Kinderhorten
der Stadt Nürnberg und der freien Träger.
- Wenn räumlich und personell bedingt möglich, Betreuung
von (Grund)Schulkindern in Kindergärten
- Erweiterung von bestehenden Kindertageseinrichtungen
- Einrichten von weiteren Mittagsbetreuungsgruppen (bei Bedarf
mit längerer Betreuungszeit) durch die Schulverwaltung
Die erforderlichen
- baurechtlichen,
- zuschussrechtlichen,
- aufsichtsrechtlichen und
- trägerbezogenen
Voraussetzungen zur Umsetzung des Hort-Notprogramms wurden durch
das erfolgreiche Zusammenwirken der Träger und Insitutionen
geschaffen.

Ausgangssituation zum Schuljahr 2011/2012
Für das Schuljahr 2011/2012 wurden in städtischen Kindertageseinrichtungen
nur 565 Plätze für (Grund)Schulkinder frei. Für etwa
tausend während der Anmeldetage im März gestellten Aufnahmeanträge
stand kein Platz in einer städtischen Kita zur Verfügung.
Da auch nicht alle in Kinderhorten freier Träger angemeldeten
Schulkinder einen Platz erhielten, fehlte Mitte März 2011 für
1.300 Schulkinder zum September 2011 ein Betreuungplatz.
Ein Teil dieser Kinder erhielt einen Platz in der schulischen Mittagsbetreuung.
Für die anderen wurden Plätze durch das Hort-Notprogramm
geschaffen.

Zahlen zur Schulkind-Betreuung
Für Grundschülerinnen und Grundschüler standen im
Oktober 2011 insgesamt 4.673 Kinderhortplätze zur Verfügung
(für circa 30 Prozent).
Weitere Betreuungsmöglichkeiten gibt es in der Mittagsbetreuung
der Schulen (3.508 Plätze), in Kindergärten, die auch
Schulkinder aufnehmen (532 Plätze), und in Einrichtungen der
offenen Kinder- und Jugendarbeit (401 Plätze) sowie in den
beiden zentralen Horten (150) und in Ganztagssschulen (250).
Das Angebot von insgesamt 9.201 Plätzen stellt für etwa
57 Prozent der Grundschüler einen Betreuungsplatz zur Verfügung.

Ausbauziel für Kinderhortplätze bis Ende 2013
Ausbauziel bis 2013 ist, dass das Platzangebot in Kinderhorten
durch geplante 779 neue Plätze (ohne das hier beschriebene
Hortnotprogramm) auf 5.254 Plätze (für 33 Prozent der
Grundschulkinder) erhöht wird.
Bei konstant bleibenden anderen Angeboten (in der Mittagsbetreuung,
in Kindergärten und in Einrichtungen der Offenen Kinder- und
Jugendarbeit) können dann voraussichtlich 9.980 Plätze
(für circa 62 Prozent der Grundschulkinder) angeboten werden.

Geplante Investitionen in städtischen Baumaßnahmen
für Horte
Zur Fortschreibung des Mittelfristigen Investitionsplanes (MIP)
2012 bis 2015 wurden auch Mittel für weitere Horte beantragt:
- Grimmstraße in Erlenstegen (Umbau eines Wohnhauses zum
Hort mit ca. 50 Plätzen)
- Zugspitzstraße in Langwasser (Ersatzneubau und Horterweiterung
um 25 Plätze)
- Glogauer Straße in Langwasser (Ersatzneubau und Horterweiterung
um 25 Plätze)
- Hohenbuckstraße in Schniegling (neuer Hort mit 50 Plätzen
und Kindergarten mit 25 Plätzen)

Weitere Informationen zum Download
Sachstand
15.10.2011 (PDF, 47 KB, 4 Seiten)
Verantwortlich für das Projekt ist
Georg Reif
Verwaltungsleiter und Projektleiter des Dienstleistungszentrums
Kita 2013
Kontaktdaten
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